Notrufuhr-Vergleich: Welche Lösung passt zu Senioren?

Kurz gesagt: Eine Notrufuhr passt zu Menschen, die es einfach wollen: eine echte SOS-Taste, eine eingebaute SIM, kein Smartphone. Smartwatches können mehr. Sie müssen aber fast täglich geladen und mit einem Smartphone eingerichtet werden. Ein Hausnotruf hilft vor allem in der Wohnung. Die bembu GPS-Watch PRO2 ist eine Empfehlung im F.A.Z. Kaufkompass (Mai 2025).

Dienstagvormittag. Ihre Mutter geht zum Markt, wie seit vielen Jahren. Sie will das weiter allein tun. Und Sie möchten wissen: Wenn etwas ist, erreicht sie jemanden.

Notrufuhr, Smartwatch oder Hausnotruf? Alle drei können helfen, aber auf ganz verschiedene Weise. Auf dieser Seite vergleichen wir sachlich, mit Namen, Zahlen und Quellen. Neutral sind wir dabei nicht: Bembu baut selbst eine Notrufuhr. Darum steht bei jeder Angabe, woher sie kommt.

Älterer Mann mit grauem Haar bei einem Spaziergang im Grünen hält das Handgelenk mit der bembu GPS-Watch PRO2 nah ans Gesicht.

Notrufuhr, Smartwatch oder Hausnotruf – was ist der Unterschied?

Alle drei holen Hilfe. Der Unterschied liegt in der Bedienung, im Laden und darin, wo sie funktionieren.

Notrufuhr

Eine Notrufuhr sieht aus wie eine Armbanduhr und hat einen Hauptzweck: Hilfe holen. Sie hat eine eigene SIM-Karte, einen Lautsprecher und ein Mikrofon. Ein Druck auf die Notruftaste, und die Uhr ruft hinterlegte Kontakte an. Die meisten Modelle in unserem Vergleich erkennen auch Stürze. Ein Smartphone braucht die Trägerin dafür nicht. Mehr zum Grundprinzip lesen Sie hier: Notfallarmband: Was ist das? und Grundlagen: Was ist eine Notfalluhr?.

Smartwatch

Eine Smartwatch ist ein kleiner Computer am Handgelenk. Nachrichten, Apps, Fitness und vieles mehr. Bekannte Modelle sind die Apple Watch, die Samsung Galaxy Watch und die Google Pixel Watch. Alle drei können Stürze erkennen. Bedient werden sie über einen Touchscreen, also einen berührungsempfindlichen Bildschirm, und über Apps.

Hausnotruf und Notrufknopf

Beim Hausnotruf steht eine Basisstation in der Wohnung. Den Knopf trägt man am Handgelenk oder um den Hals. Er funktioniert nur in einer bestimmten Reichweite um die Basisstation. Wer drückt, spricht mit einer Notrufzentrale oder mit gespeicherten Telefonnummern. Eine Sturzerkennung gibt es meist als Zusatzleistung mit einem Falldetektor, gegen Aufpreis. Für den Weg zum Markt ist der Hausnotruf nicht gedacht.

Der Vergleich auf einen Blick

Die wichtigsten Unterschiede in einer Tabelle. Die bembu GPS-Watch PRO2 steht hier als Beispiel für eine Notrufuhr.

Vergleich Notrufuhr, Smartwatch und Hausnotruf: Die Notrufuhr hat eine echte SOS-Taste, braucht kein Smartphone, hat Sturzerkennung, ruft bis zu 5 Kontakte an, funktioniert unterwegs EU-weit, hält ca. 4–5 Tage und kostet 6 € im Monat oder 60 € im Jahr. Smartwatches werden per Touchscreen und Apps bedient, brauchen ein iPhone bzw. Android-Smartphone und halten meist 18–40 Stunden. Für Smartwatches mit Mobilfunk kommt eine eSIM-Zusatzkarte zum Handyvertrag dazu, etwa 3–7 € im Monat. Der Hausnotruf funktioniert nur zu Hause und kostet etwa 25–39 € im Monat, mobile Geräte bis etwa 43 € im Monat.Vergleich Notrufuhr, Smartwatch und Hausnotruf, Teil 1: Die Notrufuhr hat eine echte SOS-Taste, braucht kein Smartphone und hat eine Sturzerkennung mit einstellbarer Empfindlichkeit.Vergleich Notrufuhr, Smartwatch und Hausnotruf, Teil 2: Die Notrufuhr ruft bis zu 5 Kontakte an, funktioniert unterwegs EU-weit und hält ca. 4–5 Tage. Smartwatches halten meist 18–40 Stunden; der Hausnotruf funktioniert nur zu Hause.Vergleich Notrufuhr, Smartwatch und Hausnotruf, Teil 3: Die Notrufuhr ist nach IP65 geschützt und kostet 6 € im Monat oder 60 € im Jahr. Eine Smartwatch braucht eine eSIM-Zusatzkarte zum Handyvertrag, etwa 3–7 € im Monat. Ein Hausnotruf kostet etwa 25–39 € im Monat zu Hause, mobile Geräte bis etwa 43 € im Monat.
Notrufuhr (z. B. bembu GPS-Watch PRO2)Smartwatch (Apple, Samsung, Google)Hausnotruf / Notrufknopf
Bedienungeine echte SOS-Taste statt Touch-Fläche, auch ohne Hinsehen zu spürenTouchscreen und AppsKnopf
Smartphone nötigneinja (iPhone bzw. Android-Smartphone)nein
Sturzerkennungja, ausgeklügelter Algorithmus, im F.A.Z.-Vergleichstest gelobt (Mai 2025); Empfindlichkeit einstellbarjameist als Zusatzleistung (Falldetektor), gegen Aufpreis
Wer wird gerufenbis zu 5 Kontakte nacheinander, optional eine Notrufzentraleje nach Modell: Apple ruft den Rettungsdienst, danach Nachricht mit Standort an die Notfallkontakte · Google ruft den Rettungsdienst · Samsung je nach Einstellung Notruf und/oder NotfallkontakteNotrufzentrale oder gespeicherte Telefonnummern
Unterwegsja, EU-weitja, mit Mobilfunk oder Smartphone in der Nähenein, nur zu Hause
Akkuca. 4–5 Tage, mit Energiesparoptionen länger (z. B. ca. 10–12 Tage mit optionalem bembu Homepoint)laut Hersteller meist 18–40 Stunden, einzelne Modelle bis 50 StundenBasisstation am Strom
WasserIP65: Duschen ja, Schwimmen und Baden neinmodellabhängig–
Anschaffung239 € statt 299 € (derzeit in Aktion) oder Mieteje nach Modell–
Laufende KostenService-Abo 6 €/Monat oder 60 €/Jahr, SIM inklusivefür Mobilfunk-Modelle eine eSIM-Zusatzkarte zum Handyvertrag, etwa 3–7 €/Monat (Stand 31.10.2026)etwa 25–39 €/Monat zu Hause, mobile Geräte bis etwa 43 €/Monat

Quellen: bembu laut Hersteller (Faktenblatt). Smartwatches: support.apple.com/de-de/109036 und /108896, www.apple.com/de/watch/battery, www.apple.com/de/apple-watch-se-3/specs/, support.google.com/googlepixelwatch (Antworten 12652073, 12663810, 12742648), www.samsung.com/de/support/mobile-devices/vergleich-galaxy-watch9-vs-galaxy-watch8/ (aktualisiert 14.08.2026) und Samsung-Support zur Sturzerkennung (alle Abruf 30.10.2026). Hausnotruf: F.A.Z. Kaufkompass (Update 05.05.2025); Sturzerkennung, Gerät und Kosten DE: Verbraucherzentrale (Stand 29.07.2026, Abruf 30.10.2026); Kosten AT: Spanne aus Anbieterseiten (Abruf 31.10.2026). eSIM AT: Preise der Mobilfunkanbieter für Smartwatch-Zusatzkarten (Abruf 31.10.2026). Stand: 01.11.2026. Preise können sich ändern. – = keine gesicherte Angabe gefunden.

Warum ist eine Smartwatch für viele Senioren zu kompliziert?

Smartwatches können sehr viel. Genau das macht sie für viele ältere Menschen schwierig. Die F.A.Z. schreibt dazu: „Für Senioren, die mit moderner Digitaltechnik nicht gut zurechtkommen und auch mit einem Smartphone überfordert wären, sind Smartwatches aber zu komplex.“ Vier Punkte machen den Unterschied im Alltag.

Warum ist eine Smartwatch für viele Senioren zu kompliziert? Vier Punkte im Vergleich zur bembu GPS-Watch PRO2: Akku meist 18–40 Stunden statt ca. 4–5 Tage, Touchscreen und Apps statt einer echten SOS-Taste, Smartphone nötig statt eingebauter SIM, je nach Modell Rettungsdienst und/oder Notfallkontakte statt bis zu 5 selbst festgelegter Kontakte.

Fast täglich laden

Die Hersteller geben für ihre Smartwatches meist 18 bis 40 Stunden Akkulaufzeit an, die Apple Watch SE 3 bis zu 18 Stunden. Die Uhr muss also fast jeden Tag ans Kabel. Wie lange Notrufuhren halten, lesen Sie weiter unten bei den Notrufuhren im Vergleich.

Bedienung über Touchscreen und Apps

Eine Smartwatch bedient man mit Wischen und Tippen auf einem kleinen Bildschirm. Wer das gewohnt ist, kommt gut zurecht. Wer es nicht ist, braucht oft Hilfe. Im Notfall zählt das doppelt: Kleine Touch-Flächen sind mit zittrigen oder kalten Fingern und unter Stress schwer zu treffen. Die bembu-Uhr hat eine echte SOS-Taste statt einer Touch-Taste. Sie ist gut zu spüren, auch ohne Hinsehen, ohne Brille oder im Dunkeln. Für den Notruf muss man nichts entsperren und nichts wischen: Taste mindestens 3 bis 4 Sekunden gedrückt halten, fertig.

Ohne passendes Smartphone geht wenig

Die Apple Watch wird mit einem iPhone eingerichtet. Ohne eigenes iPhone geht das nur über das iPhone eines Familienmitglieds, mit einem Mobilfunk-Modell und mit weniger Funktionen. Galaxy Watch und Pixel Watch brauchen ein Android-Smartphone; iPhones werden nicht unterstützt. Wer kein passendes Smartphone hat, ist auf die Familie angewiesen. Die bembu-Uhr arbeitet mit fest eingebauter SIM. Für die Trägerin ist kein Smartphone nötig. Angehörige können die Uhr aus der Ferne einrichten.

Wer bei einem Sturz angerufen wird

Was nach einem erkannten Sturz passiert, ist je nach Modell verschieden. Kommt keine Reaktion, rufen Apple Watch und Pixel Watch den Rettungsdienst. Die Apple Watch schickt danach den Standort per Nachricht an die Notfallkontakte. Die Galaxy Watch ruft je nach Einstellung den Notruf und/oder die Notfallkontakte. Die bembu-Uhr ruft zuerst die Menschen an, die Sie selbst festgelegt haben: bis zu 5 Kontakte nacheinander, mit echter Sprachverbindung. Den Standort bekommen sie per Nachricht. Auf Platz 5 kann zum Beispiel der Notruf 112 stehen. Wer möchte, schaltet zusätzlich eine Notrufzentrale auf.

Für wen passt eine Smartwatch?

Fair gesagt, mit den Worten der F.A.Z.: „Technikaffine Senioren, die auch mit einem Smartphone gut zurechtkommen, sind daher mit einer Smartwatch mit GPS in der Regel besser bedient.“ Wer dagegen eine Taste, wenig Laden und kein Smartphone möchte, ist mit einer Notrufuhr gut beraten.

Quellen: F.A.Z. Kaufkompass, „Die beste Notrufuhr für Senioren“ (Update 05.05.2025, Abruf 30.10.2026); support.apple.com/de-de/109036 (veröff. 27.10.2026) und /108896 (veröff. 11.05.2026); www.apple.com/de/watch/battery; www.apple.com/de/apple-watch-se-3/specs/; support.google.com/googlepixelwatch/answer/12652073, /12663810, /12742648; Samsung: www.samsung.com/de/support/mobile-devices/vergleich-galaxy-watch9-vs-galaxy-watch8/ (aktualisiert 14.08.2026) und Samsung-Support zur Sturzerkennung; alle Abruf 30.10.2026.

Notrufuhren im Vergleich: James, LUADA, anela, Patronus, Panion und bembu

Spezialisierte Notrufuhren sind für den Notruf gebaut. Im Detail unterscheiden sie sich deutlich. Hier die Modelle, die häufig genannt werden, alphabetisch, die bembu-Uhr zum Schluss. Besonders unterscheiden sich die Uhren bei der Sturzerkennung, beim Laden und bei den laufenden Kosten. Angaben laut Herstellerseiten, Stand 01.11.2026. Patronus ist laut Hersteller nur in Deutschland erhältlich. Wir zeigen die Uhr trotzdem, damit der Vergleich vollständig ist.

anela: Die anela kommt von einem Unternehmen aus Innsbruck und hat einen Knopf. Sie kann Stürze erkennen und lässt 30 Sekunden zum Abbrechen. Bis zu 6 Kontakte lassen sich hinterlegen; die 112 kann der letzte sein. Dazu gehört das Premium-Care-Paket.

James B8: Der B8 ist das aktuelle Modell von James. Für den Notruf hält man den Notrufknopf einige Sekunden gedrückt. Einen Touchscreen hat die Uhr nicht. Bis zu 10 Kontakte lassen sich hinterlegen. Die Sturzerkennung hat 3 Empfindlichkeitsstufen.

LUADA 2: Die LUADA 2 erkennt Stürze und lässt laut Hersteller 20–30 Sekunden zum Abbrechen. Eine Notrufzentrale ist gegen Aufpreis buchbar, laut Hersteller nur in Deutschland. Man kann eine eigene SIM nutzen oder ein Paket mit SIM wählen.

Panion M-GUARD PRO: Die M-GUARD PRO hat einen SOS-Knopf und kann bis zu 10 Kontakte anrufen. Die Sturzerkennung ist laut Hersteller in der Empfindlichkeit einstellbar. Wählbar ist eine eigene SIM oder ein SIM-Paket.

Patronus: Patronus bietet zwei Tarife: Basis mit Notfallkontakten, Komfort mit eigener Notrufzentrale. Eine Sturzerkennung hat die Uhr laut Hersteller derzeit nicht. Laut Hersteller ist sie nur in Deutschland erhältlich. Mit Pflegegrad und Genehmigung der Pflegekasse sinkt dort der Preis.

bembu GPS-Watch PRO2: Die bembu-Uhr ist das Original seit 2014, in Österreich entwickelt und produziert. Sie hat eine echte SOS-Taste und ruft bis zu 5 Kontakte an. Ihre bewährte Sturzerkennung arbeitet mit einem ausgeklügelten Algorithmus, der sich in Vergleichs- und Praxistests bewiesen hat; die Empfindlichkeit ist einstellbar. Repariert wird im eigenen Haus, Ersatzteile gibt es mindestens 3 Jahre. Alle Details zur bembu GPS-Watch PRO2

bembu GPS-Watch PRO2James B8LUADA 2anelaPatronus (laut Hersteller nur in Deutschland erhältlich)Panion M-GUARD PRO
Uhr + Tarif für 2 Jahre1
über 2 Jahre, Aktionspreis, Tarif mit Anbieter-SIM, ohne Notrufzentrale, ohne Pflegekassen-Zuschuss, bei Jahreszahlung, Stand 01.11.2026
359 € = 239 € + 2 × 60 € (Aktionspreis; zum Preis von 299 €: 419 €)436,60 € = 199 € + 2 × 118,80 €487,95 € = 199,95 € + 2 × 144 €548,98 € = 269 € + 2 × 139,99 €476 € = 20 € + 24 × 19 € (nur mit 24-Monats-Vertrag und Vorauszahlung)556,60 € = 199 € + 24 × 14,90 € (nur Monatszahlung)
Sturzerkennungja, Empfindlichkeit einstellbar. F.A.Z. Kaufkompass (Mai 2025): „Bei der Sturzerkennung kann sich die Konkurrenz eine Scheibe abschneiden.“ Mehr zur Sturzerkennungja, 3 Empfindlichkeitsstufen, 10 s zum Abbrechen (laut Hersteller)ja, 20–30 s zum Abbrechen (laut Hersteller)ja, 30 s zum Abbrechennein (laut Hersteller derzeit nicht)ja, Empfindlichkeit einstellbar (laut Hersteller)
Akkuca. 4–5 Tage; mit Nachtruhe ca. 6–7 Tage, mit optionalem bembu Homepoint ca. 10–12 Tage, im Sparmodus ca. 90 Tage (dann von außen nicht erreichbar)2–3 Tage (laut Hersteller)etwa 2–3 Tage bei normaler Nutzung, laut Produktseite bis zu 5 Tage (laut Hersteller)etwa 1–3 Tage, tägliches Laden empfohlen (laut Hersteller)16–24 Stunden (Hilfeseite) bzw. 24–48 Stunden (Produktseite), im Stromsparmodus mind. 48 Stunden (laut Hersteller)in der Regel 4–8 Tage (laut Hersteller)
Wer wird gerufenbis zu 5 Kontakte nacheinander (z. B. Platz 5 Notruf 112), Notrufbestätigung einschaltbar; optional Notrufzentrale: Lazariter (eigener Vertrag, dort Zusatzkosten)bis zu 10 Kontakte; optional Notrufzentrale als Zusatztarif zum Basistarif, 9,90 €/Monat bei Jahreszahlung oder 11,90 €/Monat (laut james.care, Stand 01.11.2026)Kontakte: –; optional Notrufzentrale, 34 €/Monat oder 29 €/Monat bei Jahreszahlung, laut Hersteller nur in Deutschland nutzbarbis zu 6 Kontakte, 112 optional als letzter (laut Hersteller); Notrufzentrale: –Basis: bis zu 5 Kontakte; Komfort-Tarif: mit Notrufzentralebis zu 10 Kontakte; keine 24/7-Zentrale (laut Hersteller bewusst so gewählt)
Preis der Uhr239 € statt 299 € (derzeit in Aktion)199 € (laut james.care)199,95 € statt 279,95 €269 €89 € (bei 24 Monaten Laufzeit 20 €)199 € statt 239 €
Laufende KostenService-Abo 6 €/Monat oder 60 €/Jahr, SIM inklusiveBasistarif 9,90 €/Monat bei Jahreszahlung oder 11,90 €/Monat (laut james.care, Stand 01.11.2026)eigene SIM oder Paket 14,95 €/Monat bzw. 12 €/Monat bei JahreszahlungPremium-Care-Paket 13,99 €/Monat oder 139,99 €/Jahr (Pflicht)Basis 29 €/Monat, Komfort 39 €/Monat; mit Pflegegrad und Genehmigung der Pflegekasse 10 €/Monat (monatlich), 60 € für 12 Monate oder 48 € für 24 Monate (laut Hersteller)eigene SIM ohne Grundgebühr oder SIM-Paket 14,90 €/Monat
WasserschutzIP65: Duschen ja, Schwimmen und Baden neinIP67, spritzwasserfest; der Hersteller empfiehlt, die Uhr zum Duschen abzunehmenIP67; Duschen: laut Startseite abnehmen, laut Produktseite möglich (Hersteller widerspricht sich); zum Schwimmen abnehmenspritzwassergeschützt; Duschen möglich, Baden und Schwimmen nicht empfohlen (laut Hersteller)IP67 (Produktseite) bzw. IP68 (Hilfeseite); Duschen und Baden laut Hilfeseite möglichIP67; Duschen ja, zum Baden und Schwimmen ablegen (laut Hersteller)
Smartphone für die Trägerin nötigneinneinneinnein (eigene SIM)––
GebietEU-weitEU, Schweiz, Liechtenstein, Großbritannien, Norwegen, Island (laut Hersteller)EU und Schweiz, Notrufzentrale nur Deutschland (laut Hersteller)EU, Schweiz, Liechtenstein, Großbritannien, Norwegen, Island (laut Hersteller)DeutschlandSIM-Paket: Deutschland, Österreich, Schweiz (laut Hersteller)
QuelleHersteller (Faktenblatt)F.A.Z. Kaufkompass, Update 05.05.2025 (Testmodell B6); www.james.care, /produkt/james-notrufuhr-b8/, /notrufuhr/, /tarif/; help.james.care (Modell B8, Handbuch B8, FAQ)www.luada.de, /products/luada-2, /pages/kosten, /pages/sturzerkennungwww.anela-watch.com, /pages/faqswww.patronus-uhr.de/preise, /produkt, /hilfewww.panion.eu, /faq/, /produkt/notrufarmband-mit-sturzerkennung/, /produkt/sim-karte-sim-abo/

1 Uhr + Tarif für 2 Jahre: über 2 Jahre, Aktionspreis, Tarif mit Anbieter-SIM, ohne Notrufzentrale, ohne Pflegekassen-Zuschuss, bei Jahreszahlung, Stand 01.11.2026. Ausnahmen: Patronus nur mit 24-Monats-Vertrag und Vorauszahlung, Panion nur mit Monatszahlung. Patronus mit Pflegegrad in Deutschland: 48 € für 24 Monate plus 20 € Gerät. Gratismonate und Testphasen sind nicht eingerechnet. Mit eigener SIM (LUADA, Panion) zahlt man nur den eigenen Handytarif. Quellen: www.patronus-uhr.de/preise und /hilfe, james.care/tarif/, luada.de/pages/kosten, panion.eu (Abruf 01.11.2026).

Stand: 01.11.2026 (Herstellerseiten am 01.11.2026 abgerufen). Angaben laut Herstellerseiten und F.A.Z. Kaufkompass (Mai 2025). Preise können sich ändern. – = keine gesicherte Angabe gefunden.

Wie oft muss die Uhr ans Ladekabel?

Die Hersteller nennen sehr verschiedene Werte. Die anela hält etwa 1–3 Tage. Der James B8 hält 2–3 Tage. Die LUADA 2 hält ca. 2–3 Tage, laut Produktseite bis zu 5 Tage. Die Patronus hält laut Hilfeseite 16–24 Stunden, laut Produktseite 24–48 Stunden; im Stromsparmodus mindestens 48 Stunden. Die Panion M-GUARD PRO hält in der Regel 4–8 Tage.

Im Alltag liegen die bembu GPS-Watch PRO2 mit ca. 4–5 Tagen und die Panion M-GUARD PRO mit laut Hersteller in der Regel 4–8 Tagen vorne. Mit ihren Energiesparoptionen kommt die bembu deutlich weiter: mit Nachtruhe ca. 6–7 Tage, mit dem optionalen bembu Homepoint ca. 10–12 Tage. Damit hält sie länger als jede andere Uhr in unserem Vergleich (laut Herstellerangaben). Die bembu-Werte sind Alltagswerte. Im Sparmodus hält sie ca. 90 Tage. Notruf per Taste und Sturzerkennung bleiben dann aktiv, aber die Uhr ist von außen nicht erreichbar. Voll geladen ist sie in etwa 1,5 Stunden. Der Magnetstecker findet seinen Platz von selbst. Mehr zu den Energiesparoptionen

Balkendiagramm Akkulaufzeit von Notrufuhren laut Hersteller, Stand 01.11.2026, auf einer Achse von 0 bis 12 Tagen: bembu GPS-Watch PRO2 ca. 4–5 Tage, mit Nachtruhe ca. 6–7 Tage, mit dem optionalen bembu Homepoint ca. 10–12 Tage. Panion in der Regel 4–8 Tage. LUADA 2 ca. 2–3 Tage, laut Produktseite bis zu 5 Tage; die Herstellerangaben widersprechen sich. James B8 2–3 Tage. anela etwa 1–3 Tage. Patronus laut Hilfeseite 16–24 Stunden, laut Produktseite 24–48 Stunden; im Stromsparmodus mindestens 48 Stunden. bembu: Alltagswerte; andere: Herstellerangaben, Abruf 01.11.2026.

Quellen: www.anela-watch.com/pages/faqs; james.care/produkt/james-notrufuhr-b8/ und help.james.care (Modell B8, Handbuch B8); www.luada.de und www.luada.de/products/luada-2; www.patronus-uhr.de/hilfe und /produkt; www.panion.eu; alle Abruf 01.11.2026. bembu laut Hersteller (Faktenblatt).

Was kostet welche Lösung?

Die Kosten bestehen fast immer aus zwei Teilen: der Uhr und einem laufenden Tarif für die SIM-Karte.

bembu kaufen: Die bembu GPS-Watch PRO2 kostet derzeit 239 € statt 299 €. Dazu kommt das Service-Abo mit 6 € im Monat oder 60 € im Jahr. Es enthält Gesprächsgebühren, Grundgebühr, Positionsnachrichten und alle Systemnachrichten. Beim Kauf ist der erste Monat Service-Abo gratis. Was steckt im Service-Abo?

bembu mieten: 28 € im Monat inklusive Service-Abo, plus 19 € Einrichtung. Die Miete hat keine Mindestlaufzeit. Gefällt Ihnen die Uhr, können Sie sie übernehmen; 10 € pro Mietmonat werden angerechnet.

Versand: nach Österreich und Deutschland gratis.

Notrufzentrale: Bei bembu ist sie optional. Aufschaltung über die Lazariter. Den Vertrag schließen Sie direkt mit der Zentrale; dort entstehen Zusatzkosten. Notrufzentrale aufschalten

Andere Notrufuhren: Die Paket-Tarife der anderen Anbieter liegen zwischen 9,90 € im Monat (James bei Jahreszahlung, laut james.care, Stand 01.11.2026) und 39 € im Monat (Patronus Komfort mit Notrufzentrale, monatlich, laut Hersteller nur in Deutschland erhältlich, Stand 01.11.2026). Bei LUADA und Panion ist auch eine eigene SIM möglich; dann fällt nur der eigene Handytarif an.

Über zwei Jahre gerechnet: Uhr und Service-Abo kosten bei bembu 359 € (239 € + 2 × 60 €). Zum Preis von 299 € wären es 419 €. Bei den anderen Uhren in unserem Vergleich sind es 436,60 € bis 556,60 €. Damit ist die bembu-Uhr hier das günstigste Paket mit SIM des Anbieters, ohne Pflegekassen-Zuschuss. Gerechnet mit Aktionspreisen, ohne Notrufzentrale, bei Jahreszahlung, Stand 01.11.2026. Mit Pflegegrad zahlt man bei Patronus in Deutschland 48 € für 24 Monate plus 20 € für die Uhr.

Hausnotruf: Etwa 25–39 € im Monat zu Hause, mobile Geräte bis etwa 43 € im Monat. Eine Sturzerkennung mit Falldetektor kostet meist extra.

Die bembu-Uhr kann den Hausnotruf ergänzen oder auch ganz ersetzen, zu Hause und unterwegs. Und sie ist laufend günstiger als viele Hausnotruf-Tarife: einmal 239 € statt 299 €, dann 6 €/Monat oder 60 €/Jahr.

Zur Bestellseite: kaufen oder mieten →

Was sagen unabhängige Tests?

Der F.A.Z. Kaufkompass hat in einem großen Vergleichstest 10 Notrufuhren geprüft (Update Mai 2025). Favorit war dort das getestete Vorgängermodell James B6 (Mai 2025). Die bembu GPS-Watch PRO2 empfiehlt die F.A.Z. in der Kategorie „Minimalist“. Zur Sturzerkennung heißt es: „Bei der Sturzerkennung kann sich die Konkurrenz eine Scheibe abschneiden.“

So funktioniert die Sturzerkennung der bembu-Uhr: Ein ausgeklügelter Algorithmus erkennt einen freien Fall mit Aufprall. Bleibt man danach ohne Bewegung, wartet die Uhr kurz, damit man abbrechen kann. Dann ruft sie die Notfallkontakte an. Fehlalarme im Alltag verhindert der Algorithmus sehr zuverlässig. Die Empfindlichkeit lässt sich zusätzlich einstellen. Der Hauptweg bleibt die SOS-Taste. So funktioniert die Sturzerkennung

Notrufuhren mit GPS funktionieren laut F.A.Z. „autark“, also ohne Smartphone.

Worauf sollten Angehörige beim Vergleich achten?

Diese Fragen helfen, egal für welche Uhr Sie sich entscheiden.

Taste: Gibt es eine echte Taste, die man spürt, oder nur eine Touch-Fläche auf dem Bildschirm? Bei bembu: eine große, echte SOS-Taste, auch ohne Hinsehen zu finden.

Sturzerkennung: Wie gut erkennt sie Stürze, und lässt sich die Empfindlichkeit einstellen? Bei bembu: ausgeklügelter Algorithmus, im Test gelobt, Empfindlichkeit einstellbar.

Wer wird gerufen: Familie, Rettungsdienst oder eine Zentrale? Bei bembu legen Sie bis zu 5 Kontakte selbst fest, optional dazu eine Notrufzentrale.

Mailbox: Was passiert, wenn ein Kontakt nicht abhebt? Das betrifft alle Hersteller. Bei bembu gibt es die Notrufbestätigung: Der Kontakt drückt eine Zifferntaste. Sonst legt die Uhr nach 10 Sekunden auf und ruft den nächsten Kontakt an. Ab Werk ist sie aus und lässt sich einschalten.

Akku: Wie oft muss geladen werden? Bei bembu: im Alltag alle 4–5 Tage, mit Energiesparoptionen deutlich seltener (z. B. ca. 10–12 Tage mit bembu Homepoint).

Laufende Kosten: Was kostet der Tarif, und was ist enthalten? Bei bembu: 6 €/Monat oder 60 €/Jahr, SIM inklusive.

Wasser: Darf die Uhr mit unter die Dusche? Die bembu-Uhr ist nach IP65 geschützt und kann beim Duschen an der Hand bleiben. Zum Schwimmen und Baden legt man sie ab.

Service: Gibt es einen Menschen, den man anrufen kann? Bei bembu erreichen Sie das Team in Österreich am Telefon. Eingesendete Uhren werden im eigenen Haus repariert, meist in 1–2 Werktagen.

Checkliste zum Ausdrucken: 8 Fragen für den Vergleich von Notrufuhren zu Taste, Sturzerkennung, wer gerufen wird, Mailbox, Akku, laufenden Kosten, Wasser und Service, jeweils mit der Antwort für bembu.

Checkliste zum Ausdrucken (PDF)

Häufige Fragen zum Vergleich

Welche Notrufuhr ist die beste?

Eine Uhr, die für alle passt, gibt es nicht. Entscheidend sind eine einfache Bedienung, eine gute Sturzerkennung, wer im Notfall gerufen wird, der Akku und die laufenden Kosten. Der F.A.Z. Kaufkompass hat 10 Notrufuhren verglichen (Mai 2025). Die bembu GPS-Watch PRO2 empfiehlt er in der Kategorie „Minimalist“, mit Lob für die Sturzerkennung.

Ist eine Smartwatch eine gute Notrufuhr für Senioren?

Für technikaffine Menschen, die gut mit einem Smartphone umgehen, oft ja; das sagt auch die F.A.Z. Für alle anderen ist sie häufig zu komplex. Eine Smartwatch muss fast täglich ans Ladekabel, wird über einen Touchscreen bedient und braucht zum Einrichten ein passendes Smartphone. Eine Notrufuhr wie die bembu GPS-Watch PRO2 kommt mit einer Taste und ohne Smartphone aus.

Notrufuhr oder Hausnotruf?

Der Hausnotruf hilft in der Wohnung, im Umkreis der Basisstation. Eine Notrufuhr hilft zu Hause und unterwegs, beim Einkauf, im Garten, im Urlaub in der EU. Ein Hausnotruf kostet in Österreich etwa 25–39 € im Monat zu Hause, mobile Geräte bis etwa 43 €. Die bembu-Uhr kann den Hausnotruf ergänzen oder ersetzen. Eine Notrufzentrale ist optional: die Lazariter.

Was kostet eine Notrufuhr im Monat?

Das hängt vom Tarif ab. Bei bembu kostet das Service-Abo 6 € im Monat oder 60 € im Jahr, SIM inklusive. Die Uhr kostet derzeit 239 € statt 299 €. Die Paket-Tarife anderer Anbieter liegen zwischen 9,90 € (James bei Jahreszahlung, laut james.care) und 39 € im Monat (Patronus Komfort, laut Hersteller nur in Deutschland erhältlich, Stand 01.11.2026), je nach Leistung. Mit eigener SIM kann es günstiger sein, mit Notrufzentrale wird es teurer. Bei LUADA und Panion ist auch eine eigene SIM möglich.

Ihr nächster Schritt

Kaufen oder zuerst mieten: Sie entscheiden.

Sie gehen Ihren Weg. Eine Taste am Handgelenk geht mit. Probieren Sie die bembu GPS-Watch PRO2 in Ruhe aus, gern gemeinsam mit Ihrer Mutter oder Ihrem Vater.

„Bei der Sturzerkennung kann sich die Konkurrenz eine Scheibe abschneiden.“

F.A.Z. Kaufkompass, großer Vergleichstest von 10 Notrufuhren (Mai 2025)
Älterer Mann sitzt im Herbstwald auf einem Stein und drückt die SOS-Taste seiner bembu GPS-Watch PRO2.

Kaufen

Einfach online bestellen, auch mit Hilfe der Familie.

239 € statt 299 € (derzeit in Aktion)

  • Service-Abo 6 €/Monat oder 60 €/Jahr
  • erster Abo-Monat beim Kauf gratis

Mieten

Zum Testen mieten, ohne Mindestlaufzeit.

28 €/Monat inklusive Service-Abo, plus 19 € Einrichtung.

  • Gefällt Ihnen die Uhr, können Sie sie übernehmen; 10 € pro Mietmonat werden angerechnet.

Fragen? Am Telefon erreichen Sie einen Menschen bei uns in Österreich: +43 720 317768-0 (Mo–Fr 9–12 Uhr, Mo/Mi/Fr 13–16 Uhr). Oder schreiben Sie an info@bembu.at. Zum Support

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